Neuer Lebensmitteldiscounter für Witten-Herbede?

„Nach der Schließung des Aldimarktes wünschen sich viele Herbederinnen und Herbeder einen neuen Lebensmitteldiscounter in ihrem Stadtteil“, berichtete Sarah Kramer Herbeder Ratsmitglied und Landtagskandidatin der CDU von Ihren Haustürbesuchen.

Das Ohr an der Basis sei ihr wichtig, da die Bürgerinnen und Bürger am besten wissen, wo die Probleme liegen. Hier liegt der Fokus ganz klar auf einer wohnungsnahen Grundversorgung unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklungen. Daher hat sich die CDU zusammengesetzt und die Thematik auf den Tisch gebracht. „Da müssen wir uns auf jeden Fall einsetzen“, so Jutta Kamlage, ebenfalls Herbeder Ratsmitglied.

Der existierende „Masterplan Einzelhandel“, dessen Fortschreibung nun bereits sechs Jahre zurückliegt, basiert auf der Grundlage, dass es in Herbede drei Lebensmitteleinzelhändler gibt. „Es bedarf einer zeitnahen Aktualisierung dieses Masterplans, da sich die gegenwärtige Angebots- und Nachfragesituation im Ort mittlerweile anders darstellt und sich auch die Bevölkerungsstruktur unter demografischen Gesichtspunkten verändert hat“, erläuterte Kramer.

Edeka ist in der Zwischenzeit auf der gegenüberliegenden Zentrumseite des Ortskerns an der Gerberstr. angesiedelt, Netto in einem Neubau untergebracht und der Aldimarkt geschlossen. Mit einem Durchschnittsalter von 47,5 Jahren gehört Herbede zu den älteren Stadtteilen Wittens. Auf 100 erwerbsfähige Personen kommen 40,6 Senioren.

„Die Menschen sollen die Möglichkeit haben, auch zu Fuß Lebensmittel einkaufen zu können!“

Sarah Kramer, Ratsmitglied und Landtagskandidatin

Um hier weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden, hat die Wittener CDU-Fraktion die Stadtverwaltung gefragt, welche städtebaulichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um einen weiteren Lebensmitteldiscounter in Herbede anzusiedeln und vor allem, welchen Zeithorizont man dafür einplanen müsse.

„Falls eine Ansiedlung möglich sein sollte, ist es aus Umweltgesichtspunkten wichtig, weitere Flächenversiegelungen so gering wie möglich zu halten. Vielleicht könnte man reine Gewerbeflächen ggf. in Mischflächen für Wohnen und Gewerbe umwandeln. So könnten z. B. mehrgeschossige Bauten mit Ladenlokal und darüberliegenden Wohnungen (analog zum Netto-Bau in Herbede) entstehen“, erläuterte Kramer abschließend.

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